BS-Rallyeteam.de
BS-Rallyeteam.de

Melden uns ab…

Unser Motto zur Lausitzrallye stand schon fest da war man noch in der heimischen Garage. „Vorwärts immer, Rückwärts nimmer...“ sollte ein Zettel über dem Schaltknauf die Besatzung daran erinnern dass der Rückwärtsgang an diesem Wochenende nicht zur Verfügung stand. Dies war noch eine Nachwehe von der Rallye Zwickauerland.

Dieses Wochenende stand wieder unter einem ganz besonderen Stern für uns, es war die letzte Rallye für dieses Jahr und sie zeigte wieder alle Facetten des Rallyesports für uns auf.

Beim Tanken unseres Trainingsautos mussten wir das erste Mal schlucken, frisch vollgetankt tropfte die polnische Plörre auch gleich wieder direkt gen Tankstellenboden. Loch im Tank! Nichts destotrotz wir mussten weiter.

Beim Aufschreiben machte dann auch noch ein Vorrausfahrzeug Ärger in dem es immer entgegengesetzt der Strecke fuhr was dann seine Krönung fand weil ein vor uns fahrendes Auto zurücksetzten musste und uns auch gleich noch in die Karre gefahren ist.

Unbeirrt von alle dem standen wir tiefenentspannt am Start der ersten Prüfung, man steckte sich wie gewohnt an die Gegensprechanlage, wechselte ein paar Wörtchen und dann…..AUS! gab doch nicht wirklich der 9Voltblock seit Jahren den Geist auf?! Kein Problem dann schreien wir uns halt die 16,5 km ins Ziel, weil Ersatz hatte man natürlich auch nicht bei der Hand. Nach der ersten Prüfung half die Konkurrenz aus und so konnte es in gewohnter Art und Weise weitergehen.

Es verlief alles nach Plan, bis zur vorletzten Prüfung! In etwa der Hälfte der Prüfung ein Déjà-vu wie zur Zwickauerland auf einmal ging nix mehr mit der Schaltung, wie gewohnt der erste Gang war weg und leider gesellte sich auch der zweite gleich mit dazu.
Unfassbar wieder ein Getriebeschaden! Mit bangen fuhren wir zur letzten Prüfung, ob der 4.Platz Gesamt noch haltbar ist war die Frage. Am Start der letzten Prüfung musste dann auch die neue Kupplung dran glauben und verabschiedete sich mit einem Funkenspektakel.

Fazit: Ein undankbarer 4.Platz Gesamt und zweiter in der Klasse, wir sind dennoch zufrieden und konnten uns wieder ein Stück mehr ans „neue“ Auto gewöhnen jetzt geht’s erst mal in den Winterschlaf, mögen die Dinge so kommen wie sie kommen.

B&S Rallyeteam

Auferstanden aus Ruinen

Subaru Impreza GT Turbo heißt nun unser neues Einsatzgerät, was auf einen sehr kuriosen Weg aus Ungarn zu uns fand. Schon von Beginn an plagten wir uns mit ganz vielen kleinen Problemen rum, die nach und nach irgendwie immer größer wurden. Es ging los mit fehlenden Sprengringen in den Antriebswellen und hörte dann irgendwo mit einem neuen Turbo auf. Zwischendurch noch ein Problem mit dem Steuergerät, was sich nur von einem Australier mit Sitz in Prag einstellen ließ. Der letzte finanzielle Todesstoß wurde uns durch den DMSB versetzt in Form eines Wagenpasses, der bürokratische Aufwand für diesen steht in keinem Verhältnis zum Nutzen, welcher aber ja eh sehr gering ist!
Nach fast einem dreiviertel Jahr und vielen vielen vielen Euronen später, konnte es dann zum ersten Mal in einer Kiesgrube angetestet werden. Das Fazit war gut und somit ging es gleich zum ersten Härtetest in die Lausitz zur Lausitz Rallye 200er. Da keiner von uns wusste, was da oben passieren oder auch nicht passieren würde, waren wir alle sehr gespannt auf unser neues Gefährt. Das erste Ziel war schnell erreicht, grinsende Gesichter bei der Besatzung machten sich breit, die einfach mal richtig viel Spaß am Quer fahren hatte. So fuhren wir von Prüfung zu Prüfung bis ins Parc fermé. Die Erleichterung war allen anzusehen, dass wir einfach nur ins Ziel gekommen sind. Für uns war es wichtig, unter Wettbewerbsbedingungen zu testen. So kamen dann auch viel kleine Sachen zum Vorschein, die noch nachbereitet werden müssen. Zum Beispiel ist es halt bei 25Grad Außentemperatur und glühender Sonne eben nicht so sinnvoll, die Heizung im Auto auf HOT einzustellen, welche sich dann nicht mehr runter regulieren ließ weil der dazu benötigte Bowdenzug in der Luft hängt .Auch Ersatzräder, die sich ständig lösten und gegen die Benzinpumpe vom Catch Tank knallten, könnten auf Dauer ein Problem darstellen. Zu guter Letzt noch eine kleine Fußstütze, die den Beifahrer in eine unangenehme Zwangsposition versetzte, waren dann aber auch schon die größten Mängel an dem Wochenende. Und so sind wir sehr zufrieden am Ende auf Platz 4. Gesamt und 2. in der Klasse geworden zu sein.
Der rote Kadett wollte wieder Aufmerksamkeit in Form eines abgerissenen Kühlerschlauches, welcher aber ohne größere Probleme von der Crew instandgesetzt werden konnte und somit sicherte man sich noch den 5.Platz in der Klasse war am Ende dann 30.Gesamt.

Euer B&S Rallyeteam

Himmel und Hölle…

Bei der Rallye Zwickauerland gingen wir in diesem Jahr zum dritten Mal mit unserem neuen Subrau Impreza an den Start. Es war wieder eine Mischveranstaltung aus Schotter und Asphalt.

Das bedeutete für uns: auf Schotter alles geben und auf dem Asphalt nicht allzu viel verlieren.

Gesagt, getan. Und so blickten zwei sehr erstaunte Gesichter nach der ersten Wertungsprüfung ins Smartphone um festzustellen, dass man gleich auf Anhieb die erste Gesamtbestzeit mit dem neuen Auto hingelegt hatte. Ein solcher Moment ist schon viele Monde her und war zuletzt 2009 zur Rolandrallye vorgekommen.

Nach der WP2, bei dem nur Rang 13. Gesamt für uns drin war, wollten wir in der Kiesgrube nochmal richtig einheizen aber leider wurde uns aufs gröbste und unsportlichste der 1.Gang seitens der Kiesgrube entnommen. Und somit mussten wir dann zu Beginn der zweiten Schleife die Klassenführung endgültig und kampflos abgeben. Gerne hätten wir noch das ein oder andere Achtungszeichen von uns gegeben, was aber unter diesen Umständen unmöglich war. Auch weil die Kiesgrube zum zweiten Mal voll zulangte und wir die letzten schnellen Asphaltmeter dieser Prüfung mit einem Plattenfuß beenden mussten, was uns wieder viel Zeit kostete.

Nichts desto trotz suchten wir uns natürlich eine neue Motivation in Form eines grünen C-Kadetts , mit dem wir nach 8 Prüfungen auf‘s Zehntel genau zeitgleich das Ziel erreichten.

Am Ende sicherten wir uns den 6. Gesamtrang und Platz 2 in der Klasse. Es war eine tolle Rallye mit Höhen und Tiefen aber am Ende sind wir trotzdem sehr zufrieden mit dem Erreichten.

B&S Rallyeteam

Lady in Red

Unglaublich aber wahr, unsere Ausfallprinzessin, welche ihren Namen nicht mehr verdient hat, brachte uns ohne größere Probleme über die Lausitzer Prüfungen.
Unsere Traditionsveranstaltung, die Lausitz Rallye, zog uns auch dieses Jahr in ihren Bann und so reisten wir zusammen mit dem Schmeck-Rallyeteam in die Oberlausitz. Aus obligatorischen Gründen konnten wir nicht wie gewohnt mit unserem grünen Astra an den Start gehen, sondern nahmen den Kadett vom Schnieps mit in die Lausitz. Da sich dieser in der Vergangenheit leider nicht durch seine Standsicherheit bewährte, waren unsere Bedenken groß, einen technischen Defekt zu erleiden.
Als wir das letzte Mal im Jahr 2007 mit einem Kadett die Lausitz Rallye bestritten, endete die mit einem mehrfachen Überschlag.
                                                                                                       
Die erste Prüfung haben wir etwas verschlafen und so fanden wir den richtigen Rhythmus nach der ersten Schleife, nachdem im Service die Federn der Hinterachse gewechselt wurden und wir somit ein für uns gutes Schotter-Setup hatten. Die Prüfungen der diesjährigen Lausitzer Rallye hatten es in sich. Umso erstaunlicher, dass die Besatzung mehr unter diesen Bedingungen litt, als das Auto.

Bis auf eine kleine Birke, die sich in der linken Seitenwand verewigte, gab es keinerlei Probleme. Ein Radbolzen mit ohne Gewinde und ein Reifenventil, welches nicht mehr dicht hielt, waren die einzigen technischen Probleme jedoch in Anbetracht der Prüfungen zu vernachlässigen.

So sicherten wir uns mit knapp vier Minuten Vorsprung den Klassensieg und erreichten Platz 9. in der Gesamtwertung.
Mit dem Ergebnis und unserem Kadett sind wir mehr als zufrieden weil die Zielsetzung eine weit aus kleinere war. Umso größer unsere Freude über den erneuten Klassensieg in der Lausitz Rallye.

Wir möchten uns bei svt-Brandsanierung für die tolle Unterstützung bedanken, sowie auch bei der Service-Crew für die gute Arbeit.

B&S Rallyeteam

 



Kopf oder Zahl…

….und somit war das Schicksal besiegelt?

Aber alles von Anfang an. Dieses Wochenende ging es nach Niedersachsen zur 6./7. ADMV-Wedemark Rallye. Eine Doppelveranstaltung für den Schottercup. Diesmal traten wir die lange Reise wiederholt mit der „Ausfallprinzessin“ an. Somit war eine zweifache Zielankunft sehr ungewiss.
Am Samstagmorgen mussten wir jedoch diverse Kleinigkeiten des Beifahrers korrigieren, der ohne Schuhwerk und Aufschriebblock angereist war. So wurde ein Terminkalender kurzerhand zum Aufschrieb, was sich aber noch als heimtückisch erweisen sollte.
Auf der ersten Prüfung gewöhnte man sich noch schnell ans Auto, als doch nicht etwa kurz vor dem Ende der Aufschrieb zuneige ging(Aufschrieb wurde falsch abgeschrieben wink.
Ja, die beifahrerische Leistung lies an diesem Wochenende zu wünschen übrig. Auch der Kadett wollte schon nach nur zwei Prüfungen streiken. Zuerst ging unsere Diva einfach aus und dann versuchte auch die Kupplung uns mit Rauchzeichen darauf aufmerksam zu machen, dass doch mal so langsam Feierabend sei.
So konnten wir dennoch die erste Veranstaltung mit einem 3.Platz in der Klasse und als 16.Gesamt beenden. Nun standen wir jedoch vor der Entscheidung, mit den bisherigen Vorzeichen weiterzufahren oder die Nennung für den 2.Lauf zurückzuziehen und nach Hause zu fahren.
Ein schnell gezücktes Zwei-Eurostück würde alles besiegeln, dachten wir uns. Zahl - es geht weiter, Bundesadler - wir fahren Heim.
ZAHL(!) meinte das Schicksal und somit fuhren wir tanken vor dem 2.Lauf.
Aber irgendwie wollte das Auto wirklich nicht mehr und wir mussten noch schnell ein Rad wechseln, was mit einem schleichenden Platten belegt wurde.
Auch im zweiten Durchgang war es leider wieder des Beifahrers Schuld, dass man Vollgas an einem Abzweig vorbeirauschte!
Wir hatten leider einen anderen Streckenverlauf aufgeschrieben, wie er tatsächlich war. Dieser Fahrfehler brachte uns im Klassement einen Vorsprung von 17 Sekunden, da unser direkter Konkurrent leider den gleichen Fehler begann, ihn aber erst später bemerkte, da wir das Flatterband abgerissen hatten, welches zur Streckensperrung vorgesehen war. Vor der letzten Prüfung führten wir mit 15 Sekunden Vorsprung die Klasse H14 an. ABER unsere Diva bestrafte unseren Münzwurf mit einem Plattfuß hinten rechts im Mittelteil der letzten Prüfung sodass wir unseren gesamten Vorsprung aufbrauchten und uns am Ende mit 8 Sekunden geschlagen geben mussten. Wir freuten uns aber trotzdem das wir „Sie“ zweimal ins Ziel gebracht haben und konnten somit für den Schottercup einige Punkte sammeln.


 



Nein! - Doch! - Ohh!...

 

Am Wochenende fand die 8.ADMV Rallye Zwickauerland statt für unser Team und unsere Autos ein fest verankerter Termin im Rallyekalender.

Die Zeichen standen zwar auf Sturm als die einen bei der technischen Abnahme schwerst penetriert wurden und bei den anderen das Recce Car am Freitagabend unbedingt nochmal mit Wasserverlust auf sich aufmerksam machen musste, was vor dem Besichtigen schnell noch behoben wurde.

Nichts desto trotz sind wir alle ruhig geblieben und konzentrierten uns voll und ganz auf die doch teilweise sehr anspruchsvollen Strecken. Während die Astra-Besatzung in der Kiesgrube einen Abzweig verpasste und die ersten Sekunden verschenkte, mussten die Kadett Treter ihr Gefährt vor der WP2 mal wieder mit defekten bzw. rausgerissenem Domlager abstellen, Schade Jungs!

Nach den ersten vier Prüfungen waren wir selber erstaunt den Astra auf dem 10. Gesamtrang zusehen, natürlich konnte man sich nur den ersten Platz nach dem Herrn Michel Bernd sichern der respektabel zwischen den Allradlern fuhr und für uns von vorn herein aus jeglicher Schlagdistanz war ;)

Wir fuhren bis zum Schluss konstant mit dem einen oder anderen AHA-Effekt durch und konnten den 10.Platz in der Gesamtwertung verteidigen, gleichzeitig auch Platz 2. in der H14!

Wir sind sehr zufrieden mit diesem Ergebnis, nur leider unsere Prinzessin hat das Ziel schon wieder nicht gesehen, aber deswegen verkaufen wir sie auch nicht gleich ;)


Ergebnis:

Thomas Böhm/Nico Lehmann Opel Astra GSI/ 2.Platz in der H14 und 10.Gesamt

Stiev Siblewski/Sven Hanke Opel Kadett GSI/ Ausfall wegen technischem Defekt

 

B&S Rallyeteam





Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle….


Seit geraumer Zeit war es soweit, endlich waren wir wieder mit beiden Autos am Start einer Rallye.
Und zwar ging es ins Frankenland, für uns eine Premiere weil wir dort zum ersten mal an der 19.ADAC Grabfeldrallye teilnahmen. Zum Auftakt am Freitag wurden wir mit Gewitter und Hagel begrüßt was an sich kein Problem darstellte aber leider verwandelte sich der Acker in eine Schlammwüste was den Aufenthalt etwas unangenehm gestaltete. Am Samstag in aller Frühe ging es dann los, denn es waren 6 verschiedene Wertungsprüfungen aufzunehmen, was bei den teilweise echt unerträglichen Temperaturen und einer sehr kurzen Nacht die ersten Ressourcen kostete.
Unsere kleine Ausfallprinzessin(Kadett:)) wollte ihren Dienst nach Wp1 auch gleich wieder mit einem gerissenen Benzinschlauch quittieren was aber die Besatzung in kürzester Zeit schnell zu beheben wusste.
So konnten wir in doch sehr entspannter Atmosphäre Prüfung für Prüfung abreißen und hatten viel Spaß an der Streckenvielfalt.
Nur noch ein stark tropfendes Kadett-Getriebe bereitete etwas Sorgen welche aber im Nachhinein vollkommen unberechtigt waren. Auf der letzten Prüfung wurde es dann doch nochmal spannend, unsere Prinzessin wehrte sich mit aller Macht gegen die hohen Beanspruchungen und wieder war es ein aufgequollener Benzinschlauch der abriss und den Kadett nur noch ins Ziel rollen ließ. Das Parc ferme war nur hunderte Meter entfernt und somit ging es per Notreparatur ins Ziel.
Beide Autos waren im Ziel und somit war das Primärziel des Wochenendes erreicht. Wir konnten entspannt unseren Stiefel abfahren weil gegen die Rallye200 Elite wie Marco Koch und Michel Bernd mit unserer Technik kein rankommen war.
Ergebniss:
Thomas Böhm/Nico Lehmann Opel Astra GSI/ 13.Platz in der H14 und 85.Gesamt
Stiev Siblewski/Sven Hanke Opel Kadett GSI/ 15.Platz in der H14 und 101.Gesamt
Insgesamt waren 200!!! Teams am Start davon 26 in unserer Klasse.

B&S Rallyeteam

 

Der Weg ist das Ziel….
….würde jeder bestätigen der in den letzten Wochen mit in den Vorbereitungen involviert war.

Die Vorbereitung für den Start von Stiev Siblewski(Schnieps) und Sven Hanke(Brun) für eine Teilnahme bei der Legend of Speed kam einer Saisonvorbereitung gleich.
Da der letzte Einsatz im Jahr 2011 auf Schotter statt fand, musste erstmal eine Generalüberholung angesetzt werden. Es standen einige lange Tage dem Team bevor bis zum Start der Rallye.
Es glich für die Besatzung sowie dem Auto einem Rallye-Marathon über zwei Tage mit insgesamt 18 Wertungsprüfungen und ca. 560 Gesamtkilometer!
Dem Opel Kadett mit dem Baujahr 1991 wurde noch mal richtig unter die Arme gegriffen so dass er diese Distanz auch bewältigen konnte.
Mit erstmals verbauter direkter Lenkung, einer Differentialsperre und neuer Bremsen war man erstmal soweit vorbereitet. Auch der Motor durfte sich über eine neue Zylinderkopfdichtung freuen, viel Arbeit für die Crew!
Mit Blick auf das hintere Kennzeichen kam auch zum Vorschein das es wieder Zeit war für TÜV! Also musste der Pfingstmontag dafür herhalten sich um diese Problematik zu kümmern. DANKE DEM DEKRAPRÜFER
Für den Co-Pilot begann die Veranstaltung schon am Mittwochmorgen als die ersten Prüfungen besichtigt und aufgeschrieben werden mussten. Nach einer Nacht im heimischen Bett ging es dann Donnerstag früh wieder Richtung Dresden um die restlichen Prüfungen aufzunehmen. Am Abend stand dann der Prolog auf dem Plan bei dem sich das Team auf die Bedingungen einspielen konnte und auch mit dem Fzg. sehr zufrieden waren.
Freitag ging es dann endlich los. Leider nicht wie erwartet mit der ersten Prüfung da dieses Ausgefallen ist. Auf der Wp 2 konnte man dann aber richtig zeigen dass man es nicht verlernt hat! Auf dem Weg von Radebeul Richtung Chemnitz zur dritten Wertungsprüfung dann der Schock, der 5. Gang wollte nicht mehr eingelegt bleiben und auch das restliche Getriebe machte sich mit Geräuschen bemerkbar die auf einen nicht mehr Funktionstüchtigen Zustand hinwiesen. Somit war die Rallye leider hiermit schon am Ende für uns. Schade das man das Potenzial von Crew und Auto nicht zeigen konnte, aber so ist nun mal Rallye.
Der nächste Start wird bei der Grabfeldrallye sein.

B&S Rallyeteam

 





Home! Sweet Home!

Am Wochenende fand in Zwickau die AvD Sachsenrallye statt. Ein Lauf der Deutschen Rallyemeisterschaft. Insgesamt standen uns 155 WP-Kilometer bevor, was für unser Auto schon fast einem Rallyemarathon gleich kommt.

Los ging es am Donnerstag da konnten wir seit langer Zeit das erste Mal wieder Asphalt unter die Räder nehmen, im Shakedown ging es dann über die Kohlenstraße 2,3km Test-Wertungsprüfung wo wir uns an den Speed einer Asphaltrallye und Reifen gewöhnen konnten. Dies war auch eine gute Gelegenheit Freunden Bekannten und auch Verwandten unseren Sport näher zubringen. Des Weiteren erhielten auch unsere Sponsoren einen guten Einblick in unser Team und konnten an einigen Fahrten teilnehmen.

Freitag früh ging es dann los die 7 Wertungsprüfungen mussten das erste Mal abgefahren werden um den Aufschrieb zu erstellen. Am Nachmittag ging es dann in die erste Schleife wo drei Prüfungen auf uns warteten, die Auftaktprüfung mit 16km machte dann gleich deutlich das uns ein sehr langes Wochenende bevor steht.

Auch das Wetter machte uns Sorgen weil wir mit nur zwei Regenreifen und ein paar intermediates nicht wirklich viel Regen bzw. Nässe auf den Prüfungen aushalten würden.

Freitagabend starteten wir in die zweite Schleife die Prüfungen wurden jetzt noch einmal gefahren nur alles im Dunkeln.

Gerade frisch aus dem Service raus, entschieden wir uns dann, vor der 5.Prüfung mal selber Hand anzulegen und so bekam unsere Vorderachse zwei Regenpneus welche auch im Regen und vollkommener Dunkelheit gewechselt wurden. Ein Glück das bei der Aktion alle Radmuttern wieder zu ihren Bolzen gefunden haben. Auch der Scheibenwischer wollte nur noch in Slowmotion funktionieren, Heizung quittierte daraufhin auch ihren Dienst und somit mussten wir im Blindflug unter massivsten Platzregen wieder nach Zwickau fahren. Die Beifahrerkopfhaube fungierte dabei als Scheibenputzlappen?!

Am Samstagmorgen ging es zu den uns bekannten Prüfungen Hirschfeld und Vielau. Die jeweils beide zweimal gefahren werden mussten. Wir hatten beim ersten Durchlauf der Hirschfeldprüfung ein großes AHA-Erlebnis als uns in einer Rechtskurve aus dem Wald heraus das Auto vom Plattenweg wegrutschte und Richtung Telefonmast fahren wollte aber Thomas konnte das Unglück abwenden und somit ging es dann ins Feld was uns zwar Zeit kostete aber uns wieder in der Einstellung bestärkte das „Ziel ist das Ziel“. Durchfahren und ankommen war unser oberstes Gebot. So spulten wir auch die restlichen Prüfungen sicher ab und konnten uns am Ende den Klassensieg in der H14 und den Divisionssieg sicheren.

Ein großer Dank geht an unsere Sponsoren, ohne die ein Start bei einem deutschen Meisterschaftlauf nicht möglich gewesen wäre.
svt-Brandschutz, Autoteile Schneider, OVB-Vermögensberatung
Auch möchte sich die Cockpitcrew nochmals bei den Serviceleuten für die Vorbereitung und tollen Leistungen am Wochenende bedanken, DANKE: Schnieps, Brun, Holger und Ralle




Plattfuß in Nordhausen

… würde die Verfilmung von unserem Wochenende heißen.
Wie jedes Jahr fest in unserer Saisonplanung verankert, ging es nach Nordhausen zur 42.Roland-Rallye.
Da seit 2009 immer ein Podiumsplatz für unser Team drin war, unter Anderen zwei Klassensiege, gingen wir natürlich hochmotiviert ans Geschehen.

Auf dem Weg in den Startpark mussten wir leider Geräusche seitens der Vorderachse wahrnehmen, und zwar im Detail das Gelenk der Antriebswelle. Trotz einiger Probefahrten im Vorfeld machte sich dieser Mangel erst an diesem Tag bemerkbar. Wir vermuten eine Folgeerscheinung von der doch recht materialfordernden Rallye Wittenberg.

Da wir zu diesem Zeitpunkt leider keinen Einfluss mehr auf diesen technischen Defekt hatten, konnten wir nur noch hoffen…

Aufgrund der Erfahrung einer guten Reifenwahl in den Vorjahren waren wir auch dieses Jahr wieder mit Slicks unterwegs. Eine geänderte Streckenführung spielte uns nicht ganz in die Karten und wir erlitten schon nach der WP1 den ersten Reifenschaden. Da wir mit zwei Ersatzrädern unterwegs waren, konnten wir dieses Manko noch gut kompensieren.
In der zweiten Wertungsprüfung wurde uns leider das gleiche Bild geboten - wieder vorne rechts Plattfuß!
In einem Linksabzweig war der Reifen dann komplett zerstört und somit war für das lädierte Antriebswellengelenk die Beanspruchung zu groß und scherte ab.

Nun war die Rallye nach nur eineinhalb Prüfungen für uns gelaufen, wir werden für das nächste Jahr unsere Schlüsse daraus ziehen und auch, was die Reifenwahl angeht, noch einige Überlegungen tätigen.

Jetzt müssen wir uns voll und ganz auf die Sachsen- Rallye in Zwickau konzentrieren, um bei unserer Heimveranstaltung ein volleinsatzfähiges Auto an den Start bringen zu können.
Das gesamte Team, ob Fahrer oder Mechaniker, freuen sich auf diese Veranstaltung mit einer Prüfung genau vor der eigenen Haustür.

B&S Rallyeteam

 



Ende gut, alles gut…


So könnte das Motto fürs vergangene Wochenende lauten. Nicht nur das Wetter spielte verrückt, sondern auch die Emotionen im Cockpit kochten kurzeitig über.

Aber beginnen wir von vorn. Wir reisten in vollster Tiefenentspannung am Freitagabend nach Wittenberg, alle Abnahmen waren ohne Probleme und wir in voller Vorfreude auf die erste Rallye im Jahr 2012. Die Strategie war eigentlich auch klar, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Auf uns warteten 3 Wertungsprüfungen, die jeweils zwei mal gefahren werden mussten. Am Start zur Wp1 war man sich im Cockpit noch einig , es erst einmal ruhig angehen zu lassen, angesichts der neuen Schotterreifen und einem relativ hohem Asphaltanteil in der ersten Prüfung schien dies eine gute Idee zu sein.

Kurz nach dem Start beim Anbremsen eines Linksabzweig auf Asphalt war dann klar es hatte nicht den Grip, wie es für unseren Speed gebraucht hätte und wir nahmen den Notausgang ins Feld!
Angesicht des Zeitverlustes und frustriert über seinen eigenen Fahrfehler wurde aus „ ruhig angehen lassen “ eine Hatz über die erste Prüfung.

Aber auch diese endete wieder an einem Linksabzweig, als wir mit massive m Geschwindigkeitsüberschuss mit der linken hinteren Seitenwand in einem doch sehr straffen Wegweiser einschlugen. Bis auf eine Delle in der Seitenwand konnten wir ohne Probleme weiterfahren. Erstaunt stellten wir dann im Ziel fest, dass diese ganze Chaosprüfung uns nur ein paar Sekunden gekostet hat in der Klassenplatzierung.
Erneut waren wir uns einig, es diesmal wirklich ruhig angehen zu lassen , nur mit dem Unterschied, dass wir es auch diesmal wirklich machten und somit nach der zweiten Prüfung mit einer 13. Gesamtbestzeit die Klasse mit 17 Sekunden anführten.

Jetzt mussten wir nur noch die Wetterkapriolen über uns ergehen lassen, die Sonne, Regen, Hagel und Sturm beinhalteten und konnten am Ende die Klasse H14 mit über einer Minute Vorsprung gewinnen.
Insgesamt schafften wir es auf einen respektablen 13. Platz von insgesamt 62 Teams. Für uns ist es ein gelungener Start in die Saison 2012. Wir konnten an unsere Erfolge aus dem vorigen Jahr anknüpfen und feierten somit unseren fünften Klassensieg in der H14 in Folge.

Nächster Start ist 5. Mai zur Rolandrallye in Nordhausen.


B&S Rallyeteam



Bericht zur 12.ADMV Lauistz Rallye

„Das Beste kommt zum Schluss“

Kurz vor dem Ende unsere Rallye-Saison mussten Mensch und Material nochmal alles geben.
Am Donnerstag reisten wir in die schöne Lausitz um uns schon beim Shakedown einen ersten Eindruck von den Streckenverhältnissen zumachen. Leider mussten wir mit Entsetzten feststellen das es soviel nicht zusehen gab. Das Wetter war perfekt Sonnenschein und Temperaturen um die 20°C was aber leider die Sicht auf in einigen Streckenabschnitten auf Null setzte weil der der aufgewirbelte Staub einfach nicht abziehen wollte und somit auch gleich Freitagabend 2 Prüfungen abgesagt wurden.
Wir waren also gespannt ob Samstag uns das gleiche drohte aber nicht wie befürchtet blieb die schlechte Sicht aus, bis auf einige vereinzelte Stellen auf den Prüfungen war die Sicht so wie es nun mal bei einer Schotterrallye ist! Die ersten 3 Prüfungen liefen für uns sehr gut man fand wieder in den gewohnten Rhythmus des Schotterfahrens und somit waren wir nach 6. gefahrenen Prüfungen auf dem 4.Gesamtplatz und führten auch in der Klasse.
Leider machten sich die bis dahin gefahren 64WP-km(2x200er Rallyes) auch am Getriebe und den Reifen bemerkbar, durch den doch sehr harten Untergrund rüttelte sich im Auto alles locker, Fußstütze und Anzeigeninstrument, Schrauben alles war nach WP10 lose. Auch das Getriebe synchronisierte nicht mehr somit war es im Stand fast unmöglich den 1bzw. 2 Gang einzulegen dies kostete uns auch wertvolle Sekunden auf WP11 als wir nach einem verpasstem Abzweig wieder weiter fahren wollten! Nach den ersten 3.Prüfungen mussten wir auf der Vorderachse 2 neue rundeerneuerte Schotterreifen aufziehen weil sich bei bis dato schon die Profilblöcke lösten, aber auch diese haben leider nur 3.Prüfungen überstanden und mussten abermals gewechselt werden.
Eine Schlacht für Mensch und Material aber in Anbetracht der Tatsache das die letzten 2.Starts in der Lausitz jeweils mit dem Ausfall endeten, können wir uns dieses Jahr umso mehr über einen 4.Gesamtplatz und den Klassensieg in der H14 freuen.
Unser Dank geht an das Schmeck-Rallyeteam für ihre tatkräftige-Unterstützung und Glückwunsch zum 2.Platz in der G19

B&S Rallyeteam





Bericht zur 6. ADMV Rallye Bad Schmiedeberg


                   „Und dies war der dritte Streich“


Nach Nordhausen und Zwickau konnte man sich auch in Bad Schmiedeberg den 3.Klassensieg in Folge sichern.
Am Freitag reisten wir in Vorfreude auf ein tolles Rallye Wochenende mit zwei Autos nach Bad Schmiedeberg, wir stimmten uns mit den finnischen Gästen auf ein super Wochenende ein. Samstag nach dem Aufschrieb kündigte sich aber leider im Kadett schleichend der Defekt-Teufel ein und zwar in Form einer Kraftstoffpumpe die auf WP1 das erstemal aussetzte und sich dann beim anstehen an der WP2 ganz verabschiedete. Somit war das erste Auto von uns schon mal raus.
Der Astra lief dagegen tadellos und somit konnte man sich mit 10 Sekunden Vorsprung den Klassensieg in der H14 sichern. Aus der Fahrerperspektive lief alles Fehlerfrei und somit konnte man wirklich zufrieden mit der Platzierung und dem gesamten Rallyeverlauf sein.
Die Teams des Rallyesport-Westsachsen e.V. sicherten sich mit 2.Klassensiegen und einem 3.Platz den Platz 2. in der Mannschaftswertung.
Als nächste Veranstaltung steht bei uns die Lausitz-Rallye im Kalender, ein muss wie jedes Rallyejahr. Wir sind gespannt ob auch bei der letzten Veranstaltung für diese Jahr(???) bei uns wieder alles nach Plan läuft, die Konkurrenz ist gut und zahlreich vertreten es wird sehr spannend in der H14…

Teams des Rallyesport- Westsachsen e.V.
T.Böhm/N. Lehmann Klassensieg H14
T.Singer/T.Forster Klassensieg G19
R.Meyer/C.Schramm 3.Platz H13
S.Siblewski/R.Meier ausgefallen
T.Schmidt/P.Scharf ausgefallen

B&S Rallyeteam


Bericht Rallye Grünhain


 

„fast but not too furious“

 

War das Motto am Wochenende als “Schnieps“ mit seinem frisch lackiertem Opel Kadett GSI 16V mit an den Start ging.

Voriges Jahr zur Grünhain Rallye wurde der Kadett schwer beschädigt. Es benötigte eine neue Seitenwand, Kotflügel, Motorhaube diverse viele Kleinteile und mehrere Besuche auf der Richtbank um den entstanden Schaden wieder zu beheben. In den letzten Wochen und Monaten wurde viel,viel,viel Zeit und Arbeit in den Neuaufbau investiert.

Am Wochenende war dann wieder Aufarbeiten angesagt, der Crash vom vorigen Jahr war verdaut und somit ging es mit weiteren 21 Teams in der Klasse H14 (und 123!! Gesamt)an den Start.

Als Resümee kann man doch von einem erfolgreichen Debüt sprechen, das Auto und die Technik lief tadellos, der Besatzung hat es Spaß gemacht und somit konnte man am Ende mit Platz 12 in der Klasse und 48.Gesamt doch recht zufrieden sein.

Jetzt freut sich das gesamte Team auf die 6.ADMV Rallye Bad Schmiedeberg am 17.09.20011        Wo wir mit beiden Fahrzeugen an den Start gehen.

 

B&S Rallyeteam



Bericht zur 7.ADMV Rallye Zwickauer Land

 

„Auf Asphalt musst Du sofort am Limit sein“
Zitat: Sebastian Loeb 7.facher Rallyeweltmeister                              

 

Genau die Strategie verfolgten wir am Wochenende zur Rallye Zwickauer Land. Vor zwei Wochen nahmen  wir an der 40.Osterburgrallye als schnelle 0 teil um noch einmal das Auto und die Besatzung auf Asphalt einzustimmen. Wir  konnten noch einmal Reifen und Auto auf sehr anspruchsvollen Prüfungen testen und waren voller Zuversicht zu unserer Heimveranstaltung in Zwickau eine gute Platzierung einzufahren.

Bevor wir in Zwickau an den Start gingen rüsteten wir unser Fahrer Equipment  mit neuen Helmen und einer besseren Gegensprechanlage aus. Es wurden die bekannten Prüfung wie Metawerk, Schönau-Friedrichsgrün gefahren und zwei neue Prüfung einmal in Callenberg-Grumbach und Heinsdorfergrund.

Insgesamt waren 77 Teams mit uns am Start und davon 13 in unserer Klasse.

Los ging es in Callenberg wo wir gleich mit einer Sekunde Vorsprung die Klasse anführten und Gesamt auf Platz.9 lagen,  was wir natürlich zu dem Zeitpunkt nicht wussten.

Auf der dritten Prüfung Heinsdorfergrund haben wir uns leider zweimal stark verbremmst und wussten nicht ob es danach noch für einen Podiumsplatz reicht. Die restlichen Prüfungen verliefen für uns ohne Probleme und wir hofften mit einem sehr sauberen Fahrstil doch noch mit aufs Podium fahren zu können.

Zu unserer Überraschung haben wir am Ende mit fast einer Minute Vorsprung die Klasse H14 gewonnen und konnten in der Gesamtwertung den 12.Platz als drittschnellster Fronttriebler für uns beanspruchen.

Auch in der Mannschaftswertung konnte unser Club Rallyesport Westsachsen e.V. den zweiten Platz ergattern.

 


Teams der 1.Mannschaft des Rallyesport Westsachsen e.V.:

Thomas Böhm/Nico Lehmann Klassensieger der H14 Opel Astra GSI 16V 

Thomas Singer/Thomas Forster Klassensieger der G19 Opel Astra GSI

Swen Grüner/Lars Lorenz 3.Platz in der H11 Trabant 601

Rigo Sonntag/Claudia Hammer 3.Platz in der H13 Honda Civic

 

 

B&S Rallyeteam

 



Bericht zur POP Pankki SM-Ralli, Lapua

 

 

„Ein Traum wird wahr“

 

Aufging es nach Finnland wo wir von Pekka Roukonen eingeladen wurden, um an der SM Lapua Ralli teilzunehmen dies war der sechste Lauf der finnischen Meisterschaft. Insgesamt durften nur  100 Teams an dieser Rallye teilnehmen, mit weiteren 11 Teams in der Klasse freuten wir uns auf den Start um im 299PS starken EVO6 mitzufahren.

Am Montag  flogen wir von Bremen nach Tampere und danach weiter per Auto nach Seinäjoki von da aus waren es noch 20km bis Lapua den eigentlichen Austragungsort der Rallye. Insgesamt dauerte die Anreise 18 Stunden, die sich aber vollkommen gelohnt haben!

Los ging es am Donnerstag wo wir den EVO zum ersten mal selber bewegen durften, dazu wurde ein finnischer Waldweg zur Teststrecke gemacht mit Streckenposten und alles was noch dazu gehört, zu unserer  großen Überraschung war auch Juka Ketomaki mit am Start wo wir alle einmal auf dem Beifahrersitz Platz nehmen durften. Es ist schon der Wahnsinn was der momentan 9. Platzierte der PWRC mit seinem Gr. N EVO10 dort in den finnischen Wälder anstellte, eine Erfahrung die keiner von uns missen möchte. Der Testtag verlief trotz des viel zu warmen Wetters für uns erfolgreich wir konnten das Auto ein wenig kennen lernen und waren zuversichtlich das am Samstag alles glatt lief.

Am Freitag konnten wir dann die insgesamt 94 WP km besichtigen und wurden schon etwas nervös ob man die 4 Prüfungen jeweils mit einmal 22km und dreimal 23km bei ungefähr 30°Celsius durchsteht, zumal unser EVO6 das letztemal 2009 zur Lausitzrallye bewegt wurde und auch ansonsten noch nie bei einem finnischen Meisterschaftlauf mit dabei war.

Dank der Hilfe von Kai Ahola und seinem Beifahrer Pasi Haataja wurde unser Aufschrieb dann auch nochmal verbessert in dem wir Steine und besonders gefährliche stellen korrigieren konnten.

Am Samstagmittag starten wir dann zur ersten Prüfungen, das Auto war bestens Vorbereitet und auch wir haben mit viel Wasser und Bananen den Ermüdungserscheinungen der Hitze entgegen gewirkt.

Startfertig angeschnallt und bereit den ersten Ritt durchs finnische Unterholz anzutreten wurde ein Auto vor uns die Prüfung wegen eines schweren Unfalls unterbrochen was uns in dreiviertel Stunde pause einbrachte, in der wir erfahren durften das die finnischen Mitstreiter nicht so gern auf Asphalt mit Schotterreifen starten, wo von wir uns auch in der ersten Kurve selber überzeugen konnten da schon der erste Subaru im Feld stand.

Nach der ersten Prüfung ging es zurück in den Service wo wir dann mit den Worten „we have a big Problem“ begrüßt wurden, was uns dann wieder aufzeigte das die Kommunikation zwischen den finnischen Mitbürgern und den deutschen Gästen nicht so einfach war, da wir nach der ersten Prüfung nicht wie eigentlich geplant tanken waren, war unsere Ankunft nach den nächsten zwei Prüfungen ungewiss doch alles ging gut und somit konnten wir mit voller zuversicht und viel Spaß in die letzte Prüfung starten.

 

Außer das auf der Beifahrerseite die Achsmanschette von den spitzen Steinen zerrissen wurde gab’s keinerlei Schäden am EVO was bei den Prüfungen auch schon ein kleines Wunder ist.

Am Ende konnte man mit einem 7 Platz in der Klasse von 12 gestarteten Teams doch recht zufrieden sein.

Es war für uns eine tolle Erfahrung und hat super Spaß gemacht wir möchten uns bei allen Beteiligten die uns das ermöglicht haben dafür bedanken.

 

Special Thanks goes to : Pekka Roukonen, Timo Sippola, Timo Keski-Heikkilä, Kai Ahola, Pasi Haataja, Jari Yli-Koivisto, Kai the Mechanic

 

Greets to: Siliconman and Grillmaster xD

 

Kiitos kaikesta

 

B&S Rallyeteam



Bericht zur Sachsen Rallye 2011

„Alles hat ein Ende“

Unsere Serie von technischen Defekten verschont zu bleiben hat ein  jähes  Ende genommen.
Nach dem es am Freitagabend gleich mit 6 Wertungsprüfungen los ging die auch Mensch und Material gut überstanden haben musste man von Platz  4. In der Klasse Samstag nochmal richtig Gas geben.
Und wie das mit den Heimveranstaltungen so ist  musste man nach WP 11. (Fraureuth) auf Platz 3. liegend  den Astra mit einer gebrochenen Schaltgabel in die Garage stellen.
Der nächste Start findet dann im Norden Europas statt und zwar im schönen Finnland…

B&S Rallyeteam

Bericht zur 41. Roland-Rallye Nordhausen

„Erfolg auf ganzer Linie“


Am Wochenende ging es nach Thüringen ins schöne Nordhausen zur 41. ADAC Roland-Rallye.
Anstelle von Ronny Schulze sprang Nico Lehmann als Ersatz-Beifahrer zu Thomas Böhm ins Cockpit
Mit Vorfreude auf unserer Lieblings-WP „Gehege“ musste man erst noch einen Kabelbruch zum Lüfter beheben was uns bis zur WP 4. etwas nervös werden lies.
Von den insgesamt 8. Prüfungen waren je 4 reine Schotterprüfungen und die anderen  4 zu 90% Asphaltprüfungen, dies hielt die Spannung was die Klassenplatzierung anging sehr hoch weil man bis zum Schluss nicht wusste wie viel  Zeit die Konkurrenz mit Schotterreifen auf den Schotterprüfung rausholte.
Wir selber waren mit Slicks unterwegs was sich aus Erfahrung der letzten Jahre bei dieser Rallye immer als gut bewiesen hat.
Mit  weiteren 5 Teams in der Klasse und insgesamt 62. Startern, konnte man sich doch am Ende mit 20 Sekunden Vorsprung den Klassensieg  erkämpfen. Nicht zuletzt deswegen weil man im „Gehege“  mit einer 6. und im zweiten Durchlauf mit einer 4. besten Gesamtzeit richtig punkten konnte.
Auch einen weiteren Pokal durfte man mit nach Hause nehmen, und zwar den für den Kategorie 2 Sieg im Schottercup(schnellster  Fronttriebler der Spezial-Fahrzeuge),  was uns auf Platz 3. in der Gesamtwertung des Schottercup brachte.
Es war ein super Wochenende, unser Astra GSI hat sich seit mehreren Rallyes als standfest bewiesen und jetzt freut sich das gesamte Team auf die AvD-Sachsen Rallye Zwickau um auch bei der Heimveranstaltung wieder richtig zu anzugreifen.

B&S Rallyeteam


Gelungener Test zur 20.Rallye Nürnberger-Land!

 

Am letzten Wochenende startet das B&S Rallyeteam Böhm/Schulze in ihrem grün weisen Opel Astra zur Rallye Nürnberger-Land.

Wichtig von vorn herein war das Auto ganz zu lassen da man am darauf folgenden Wochenende zur Thermica Rallye an den Start gehen wollte.

Es mussten 7 verschiedene Wertungs Prüffungen unter die Räder genommen werden.

Der Veranstalter gab sich in der Auswahl der Prüfungen viel Mühe und es machte  laut Thomas Böhm sehr viel Spaß.

Einziger Kritikpunkt war das Bordbuch und der Hängerplatz, aber sonst eine sehr schöne und Anspruchsvolle Veranstaltung.

Am Ende belegte das Team den 5. Klassen Platz womit man eigentlich zufrieden sein konnte.

Es wäre vielleicht noch mehr drin gewesen, da aber auch der Co sich noch etwas auf den Fahrer abstimmen musste konnte man nicht als zu viel Riskieren.

Fazit schöne Rallye, der Astra läuft Super und jetzt geht’s los zur Thermica Rallye nach Tschechien!

 

Bis bald euer B&S Rallye Team!

Gelungener Start für das B&S Rallyeteam in die Rallye Saison 2011!

__________________________________________________

Am letzten Februar Wochenende startete das Team von B&S  Motorsport Erfolgreich in die neue Rallye Saison.

Gleich drei Rallyes standen im Motodrom von Oschersleben auf dem Programm.

Los ging es am Freitagabend mit dem 1.Lauf,den das Team Böhm / Schulze im Opel Vectra 4x4 bekannt auch als die Schotterhure unter die Räder nahmen.

Drei Wertungsprüffungen mussten in völliger Dunkelheit 2-mal Absolviert werden.

Die erste WP wurde auf einer Kart strecke ausgetragen, zugegeben vielleicht manchmal etwas zu eng für die Schotterhure.

Doch das es auch anders geht konnte Thomas unterbeweis stellen den der Vectra geht nicht nur auf Schotter Quer!

Die nächsten zwei Prüfungen waren etwas Selektiver aber durch die Dunkelheit und der Kalten Temperaturen nicht weniger Interessant.

Nach einer kurzen Pause mussten noch einmal alle drei Wertungsprüfungen absolviert werden.

Am Ende sprang für das Team Böhm / Schulze der 1. Klassensieg raus und man konnte beruhigt in die Nachtruhe gehen.

Am Samstag standen noch einmal zwei Rallyes auf dem Programm.

Nun war das Team Sieblevski / Lehmann an der Reihe und auch dies Mal Peilte man einen Klassensieg an, leider machte eine Feindberührung mit der Streckenbegrenzung alle Hoffnungen zu Nichte. Trotzdem brachte Stiev den schwarzen Vectra ins Ziel und hatte trotz allem eine Menge Spaß und Freude an der Rallye.

Nun ging es auf zur letzten Veranstaltung  diesmal mit der Besatzung Lehmann / Schulze.

Nico bekam das Angebot die Seite vom Co zum Fahrer zu wechseln und nahm diese auch an.

Bei seiner Rallyepremiere als Fahrer macht er eine gute Figur und beendete die Rallye mit einem Klassensig.

Nun gibt es viel Arbeit den das zweite Fahrzeug, der Opel Astra wird nun für die Saison vorbereitet.

Bevor es am 16.04.2011 zur Rallye Nürnberger Land geht.

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Böhm Thomas

Diese Homepage wurde mit 1&1 IONOS MyWebsite erstellt.